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facebook.de – Warum Facebook immer öfter in der Kritik steht

Die weit verbreitete und beliebte Online-Plattform Facebook (facebook.de) muss sich in letzter Zeit immer häufiger der Kritik der Öffentlichkeit und vor allem der Medien stellen. Als Kritikpunkte werden neben Aspekten des Datenschutzes und der Privatsphäre von Usern nun auch des Öfteren die sogenannten Facebook Partys angesprochen.


Hierbei handelt es sich im Grunde um private Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern, Stufenfeten oder anderen Partys, die für eine geschlossene Gesellschaft und einem überschaubaren Personenkreis geplant sind, dann allerdings – durch Unwissenheit der Veranstalter oder aber im vollen Bewusstsein über die möglichen Konsequenzen – in Facebook als öffentliche Veranstaltung eingestellt werden.

Durch die Markierung der Party durch den Veranstalter auf Facebook (facebook.de) als öffentlich, ergeben sich eine Vielzahl von Aspekten, die dazu führen können, dass bei Beginn der Veranstaltung nicht nur der erwünschte und überschaubare Personenkreis erscheint, sondern zugleich Hunderte bis Tausende völlig unbekannte Menschen, die durch Facebook auf die Veranstaltung aufmerksam wurden und nun zu Recht die versprochene Party fordern und sich nicht mit einer Absage zufrieden geben möchten.

Allerdings ist der unerwünschte Besuch nicht das Hauptproblem dieser Funktion auf Facebook, sondern vielmehr die Tatsache, dass diese Partys völlig außer Kontrolle geraten und nur durch das Einschreiten der örtlichen Polizei beendet werden können.

Die Medien berichteten in letzter Zeit des Öfteren von diesen sogenannten Facebook-Partys, zu welchen Tausende Gäste erschienen und die nicht nur einen Polizeieinsatz nötig machten sondern auch mit riesigen Kosten verbunden sind, denn der Polizeieinsatz sorgt für enorme Kosten, die häufig nicht einmal vom Veranstalter der Facebook-Party zurückverlangt werden können, da dieser noch minderjährig und damit nicht für seine Tat zur Verantwortung gezogen werden kann.

Da angenommen werden kann, dass diese Partys nicht nur aus Unwissenheit der Nutzer von Facebook über die vorhandene Funktion der „nicht öffentlichen“ Veranstaltung entstehen, reicht eine alleinige Aufklärung der Nutzer nicht aus.
Damit diesen immer häufiger auftretenden eskalierenden Partys Einhalt geboten werden kann, ist aktive Teilnahme von Facebook in der Fragestellung, wie diese Veranstaltungen unterbunden werden können, unvermeidlich und notwendig.

Eine erste Möglichkeit zur Beseitigung dieses Problems könnte das Vorweisen eines amtlichen Ausweises darstellen.
Zum einen könnte hierdurch die Identität der jeweiligen Person überprüft werden, um im Falle der Suche nach der Verantwortlichkeit für die Inszenierung eines solchen Events nicht mit dem Problem konfrontiert zu werden, dass der Nutzer mit einer fiktiven Identität in Facebook vertreten war.
Zum anderen könnte zugleich das Alter des Users überprüft werden und daneben sichergestellt werden, dass der Ort, der für die Veranstaltung genannt wird, in der Entscheidungsgewalt des Veranstalters steht und nicht eine beliebige andere Adresse genannt wird.

Gleichzeitig ist zu empfehlen, dass das Markieren einer Veranstaltung als öffentlich den zur Veranstaltung von öffentlichen Partys berechtigten Personenkreis wie beispielsweise Diskotheken, Stadtverwaltungen, Vereine oder Gastwirten vorbehalten bleibt.

Jegliche andere Nutzer von Facebook können demnach nur private Veranstaltung erstellen, bei denen nur durch Einladung des Veranstalters eine Teilnahme möglich ist.
Detailliert bedeutet dies, dass nur nach Erhalt einer Einladung und nachfolgender Teilnahmebestätigung die genaue Anschrift des Veranstaltungsortes sowie der Veranstaltungsbeginn und die sonstigen Gäste, welche zugesagt haben, ersichtlich ist.

Die Möglichkeit als Teilnehmer einer Veranstaltung selbst Gäste einzuladen, sollte außerdem von den Verantwortlichen bei Facebook überdacht werden. Begründet werden kann dieser Schritt dadurch, dass der Gastgeber, der die alleinige Verantwortung über die Veranstaltung und mögliche Komplikationen trägt, allein entscheiden können muss, welche Personen auf seiner Party erwünscht sind und wer die Details der Party einsehen darf. Somit ist ein Übertragen der Schuld für das außer Kontrolle geratene Event auf andere Gäste der Veranstaltung auf Facebook (facebook.de) nicht mehr möglich.


Google+ soll es nun richten
Nun aber könnte das alles anders werden und die Welt und die Vorherrschaft von Facebook gewaltig ins Wanken bringen. Mit Google+ kommt nun eine Plattform, die durchaus als eine Plattform mit großer Zukunft gesehen werden kann. Doch dieses Unterfangen, mit Google+ nun Facebook und seinen weltweit fast 800 Millionen Nutzern gefährlich zu werden, klingt sehr schwierig und ist auch schwer vorstellbar. Doch wenn es Google schaffen sollte, alle seine zweifelsohne hervorragende Dienste zu bündeln und dazu noch ein tolles soziales Netzwerk nach dem Muster von Facebook zu schaffen, dann ist dies durchaus nicht mehr so utopisch. Zu einem großen Trumpf für Google könnte dabei der Umgang mit dem Thema Datenschutz werden. Die Kritik zu diesem Thema an Facebook (facebook.de) wird immer lauter und auch viele Nutzer sehen das ganze skeptisch, aber aufgrund von fehlenden Alternativen bleibt man bei Facebook. Dies könnte sich nun mit Google+ gravierend verändern.


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